Herzlich Willkommen

beim Ausbildungszentrum für Therapiebegleithunde

Was zeichnet einen guten Besuchs-, Schul- und Therapiebegleithund aus?


Eine mittlere Größe und sauberes Aussehen oder diverse Gehorsamsprüfungen (Begleithundeprüfung, Hundeführerschein etc.) sind sicher von Vorteil, nicht aber Voraussetzung um diese Arbeit erfolgreich zu erledigen.

Wichtiger sind Charaktereigenschaften wie ein sicheres, ruhiges Wesen, geringe Aggressionsbereitschaft, Führigkeit, Freundlichkeit, soziales Verhalten, Interesse am Menschen, wenig Misstrauen gegenüber Fremden, wenig territoriales Verhalten, hohe Sensibilität gegenüber Stimmungen (Empathie) und zugleich hohe Resistenz gegenüber Umweltstress (Geräusche, Gerüche).

Ein Therapiehund sollte gelernt haben, mit Artgenossen und Menschen zu kommunizieren. Und nicht zuletzt muss er gesund und schmerzfrei sein, da Schmerzen auch beim nettesten Hund aggressive Reaktionen auslösen können.  

Das Wichtige bei allem was der Mensch seinem ausgebildeten Hund abverlangt muss immer klar sein, dass es sich bei dem eingesetzten Tier ausschließlich um ein Kontaktmedium handelt, auf dessen Bedürfnisse, die auftretenden Stresssituationen im tiergestützten Einsatz und Alltag sorgsam eingegangen werden muss. 

Für den Stress-Abbau ist es wichtig, dass der Hund als Ausgleich neben den Einsätzen in der Therapiearbeit in seiner Freizeit einfach auch „nur“ Hund sein darf. Jeder möchte ja - für viele Jahre - einen freudig arbeitenden Partner Hund an seiner Seite haben. Die vielen gemeinsamen tiergestützten Einsätze sollen ja letztendlich Mensch und Hund Spaß machen.



Voraussetzungen für Mensch und Hund

Voraussetzungen für den Hund

Bei der Ausübung der Tätigkeit als Therapiebegleithund gibt es allgemein keine Alters-, Herkunfts- und Rassebeschränkung. Verschiedene allgemein hin bekannte Prüfungen für Hunde wie die bereits erwähnten (Begleithundeprüfung, Hundeführerschein, Sachkundenachweis)
sagen nichts über die Qualität eines Hundes aus.

Einige wichtige Vorgaben für die Eignung des Hundes sind:

Voraussetzungen für den Mensch

Die Besitzer des zukünftigen Therapiebegleithundes bringen die Bereitschaft mit:  

Die Tierethik fordert die Wahrnehmung der Tiere als fühlende Lebewesen, die Respekt verdienen, sowie eine artgerechte Tierhaltung und eine artgemäße Ausbildung der Tiere.



Informationsgespräch über die Inhalte der Ausbildung

Bei Interesse und Fragen rund um die Ausbildung wie

finden regelmäßig unsere kostenlosen Informationsgespräche statt. Dauer je nach Teilnehmerzahl ca. 1 Stunde.

Wir bitten um vorherige Anmeldung unter der Rubrik „Kontakt“.

Teameinschätzung

Im Anschluss an das Informationsgespräch findet ein „erstes Kennenlernen“ mit Ihrem Hund statt. Sie erhalten eine erste Einschätzung, ob Sie und Ihr Hund für die angehende tiergestützte Arbeit geeignet sind. Nicht jeder noch so freundliche Hund, ist letztendlich für die tiergestützte Arbeit einsetzbar.

Wir legen besonderen Wert auf den Charakter und die ganz persönlichen Eigenheiten Ihres Hundes. Ein guter Grundgehorsam ist wünschenswert, aber letztendlich nicht ausschlaggebend. Wir möchten vermeiden, gegen Ihren Hund und seine natürliche Veranlagung zu arbeiten. Der Schutz des Tieres findet bei uns Berücksichtigung vor den Wünschen des Menschen.  

Für die kostenlose Teameinschätzung benötigen Sie lediglich etwas zusätzliche Zeit im Anschluss an das Informationsgespräch.

Wir bitten um Mitteilung ob Sie eine persönliche Teameinschätzung wahrnehmen möchten bei Anmeldung unter der Rubrik "Kontakt". Vielen Dank.